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reMENÜszenzen - Erinnerungen eines Restaurantkritikers

Das neue Bühnenprogramm von Bernhard Moser 

"Moser gibt einen kurzweiligen Einblick in die bemerkenswerten kulinarischen und gastronomischen Trends der heutigen Zeit..." Tagesspiegel, Berlin (2025)

"Bernhard Moser kennt man hier von unserer Sendung, er ist immer zu Gast, wenn man einen unterhaltsamen, lustigen und kompetenten Gesprächspartner zum Thema Genuss und Gastronomie benötigt", Sven Oswals bei zweiaufeins, RadioEins (2025)

Wenn es Figuren wie Bernhard Moser in der Berliner Gastronomie nicht längst gäbe – man müsste sie dringend erfinden. Kaum jemand hat diese Stadt kulinarisch so geprägt wie er. Und das schon zu Zeiten, als Berlin kulinarisch eher Kreisliga spielte und Pfeffer noch als Gewürz galt.

Vor über 20 Jahren, als das deutsche Fernsehen genau zwei Kochsendungen kannte, gründete Moser in Berlin-Mitte die Weinschule Berlin. Der Erfolg ließ zunächst auf sich warten – dafür sammelten sich dort Geschichten, die man sich heute nicht ausdenken könnte: ehrfürchtige Weinanfänger, selbsternannte Experten, eskalierende Verkostungen und Erkenntnisse, die meist erst nach dem dritten Glas kamen. Viele der lustigsten Anekdoten dieses Abends stammen genau aus dieser Zeit.

Der ausgebildete Koch und Sommelier begann, Restaurantkritiken für eine Internetseite zu schreiben, bis ihn der Gastroredakteur des Stadtmagazins Zitty entdeckte. Schnell galt er als einer der profiliertesten Kritiker der Spitzengastronomie. Es folgten der Tagesspiegel und sein erstes Buch „Reine Geschmackssachen – weil Genuss auch Kenntnis braucht“. Drei Jahre lang erklärte er außerdem in seiner Radioeins-Kolumne „Mosers Geschmackssachen“, warum Genuss nichts mit Zufall zu tun hat – und Küchenutensilien sehr wohl Charakter besitzen.

Sieben Jahre schrieb er anonym Restaurantkritiken für einen der wichtigsten Restaurantguides der Welt. Anonym bedeutete wirklich anonym: falsche Namen, gefälschte E-Mail-Adressen, diskrete Reservierungen. Kulinarische Geheimdienstarbeit.

2011 gründete er schließlich eat! berlin, das 2016 unter die zehn besten Foodfestivals der Welt gewählt wurde.*

Nun bringt Moser die schönsten, absurdesten und komischsten Geschichten aus all diesen Jahren auf die Bühne – von der Weinschule über Sternerestaurants bis hinter die Kulissen großer Genussinszenierungen. Dazu gibt er einen pointierten, sehr unterhaltsamen Blick auf die aktuellen kulinarischen und gastronomischen Trends.

Wer wissen will, wie aus Weinseminarteilnehmern Promillosophen werden, warum aus Eiswein plötzlich eine Eisbärenlese wird oder weshalb sich manche Restaurants im Nachhinein als kulinarisches Potemkinsches Dorf entpuppen – der sollte an diesem Abend besser nicht fehlen.

Die Premiere fand am 3. September 2025 im Theater im Palais am Festungsgraben statt.

Nächste Vorstellungen (weitere in Planung):

Donnerstag 8. Januar 2026 um 20 Uhr im BKA-Theater Berlin

Samstag 10. Januar 2026 um 17 Uhr im Gut Sonnenhausen, Glonn (nähe München)

Sonntag 5. April 2026 20 Uhr im Theater im Palais am Festungsgraben

Kontakt:

Goethestraße 21
10625 Berlin

030/23456845
post(at)bernhardmoser.de